Geschichte
Erinnerungen eines Almenhöfers
Vortrag von Prof.
Norbert Fritz am 09.03.2010 beim CDU Ortsverband Almenhof (gekürzte Fassung)
Vorwort
Der Kampf gegen
die Bebauung des 48er-Platzes hat die Almenhöfer zusammengeführt. Die spürbare Solidarität,
erinnert an das Gemeinschaftsgefühl, das auch in schweren Zeiten auf dem
Almenhof vorhanden war. Wo auch nach schwersten Bombenangriffen die obdachlos
gewordenen Almenhöfer nach meiner Erfahrung nie auf der Straße standen, sondern
irgendwo bei Nachbarn, Freunden, Verwandten Unterschlupf fanden. Man rückte
zusammen, man half einander beim Löschen des brennenden Hauses, beim Retten von
Hausrat und Möbel.
Dies sind die Berichte eines Zeitzeugen, der die
Vorkriegszeit, die Kriegszeit und die unmittelbare Nachkriegszeit miterlebt
hat. Es sind oft subjektive persönliche Erinnerungen und Erlebnisse.
Anfänge
des Almenhofes
In den
Büchern, die von der Geschichte Mannheims handeln, taucht die Bezeichnung Almenhof erst nach dem 1.Weltkrieg auf.
Vorher gab es nur den Gewannnamen „Almen“ am nördlichsten Ende der heutigen
Mönchwörth- und Speyerer Str.
In der 2.Hälfte des 18.Jh’s erschienen sehr viele Landkarten
von der Kurpfalz, von Mannheim. Eine davon 1782.
Man sieht darauf die Festung Mannheim, das Dorf
Neckarau. Östlich von Neckarau den Giessen, einen Altrheinarm. Er fließt mit
einigen Windungen nach Norden und fließt dann wieder nach Westen, in Richtung
Waldpark. Dieser Gießen umfloss das Niederfeld, das zu Neckarau gehörte, es
waren Felder Neckarauer Bauern. Es war wie der Name sagt, niedriger gelegen,
häufig überschwemmt und deshalb nicht besiedelt.
In der nördlichsten Biegung dieses Giessen müssen wir uns
den heutigen Almenhof vorstellen. Der Giessen durchzog von Südosten her den
heutigen 48-er Platz und mündete etwa in die Struvestr.
Jetzt verstehen wir auch, warum es vor 1900 einen
Almenhof nicht gab. Es war Neckarauer Feld und Neckarauer Wiesen und Neckarau
war bis 1.Januar 1899 eine selbständige Gemeinde. Auf einer Karte von 1884
finden wir Gewannnamen wie Almen, Mönchwörth, im Lohr und vor allem Niederfeld,
das nicht nur das heutige Niederfeld, sondern auch einen großen Teil des
Almenhof ausmachte. Es war das „Niedere Feld“, überschwemmungsgefährdet und
deshalb unbebaut.
Dennoch ist auch dieses unbebaute Gebiet nicht
geschichtslos. Wir finden auf Karten von 1795 (Belagerung durch General
Wurmser) und 1799 (Angriff auf Mannheim) die österreichischen Truppen verzeichnet,
die Mannheim belagerten. Sie lagerten auf beiden Seiten des Giessen. In dieser
Zeit war in Neckarau ein ständiger Wechsel französischer und österreichischer
Besatzungen.
Unsere
ältere Geschichte ist also Neckarauer Geschichte. Und Neckarau wurde erst 1899
eingemeindet. Unser Wohngebiet ist also erst seit 1.Januar 1899 Mannheim.
Gartenstadt
Das Wort
Almensiedlung entstand, als die Gartenstadt-Genossenschaft begann, sich
für dieses Gelände zu interessieren. 1921 beschloß man, hier eine Siedlung zu
bauen, der man dann den Namen Almenhof gab. Der Mannheimer Architekt Dr.Max
Schmechel bekam den Auftrag zur Planung dieser Siedlung. Schon vor dem
1.Weltkrieg wurde vorausschauend die Schillerschule gebaut, da wo heute die
Hochschule Mannheim steht. Auf einer Karte von 1906 (Probst, Bd.2) steht sie
auf dem Gewann Almen an der Windeckstr., ohne dass es eine Speyerer Str. schon
gegeben hätte.
1921 stand man am Anfang der Weimarer Republik. Die
Protagonisten der Revolution von 1848 waren zuvor im Kaiserreich und im Großherzogtum
nicht angesehen und nie zu der Ehre einer Straßenbennenung gekommen. Nun
war eine ganze Reihe neuer Straßen geplant.
Mannheim spielte in der Badischen Revolution von
1848/49 eine wichtige Rolle und so wählte man nun in der beginnenden Weimarer
Republik bedeutende Persönlichkeiten aus dieser Zeit.
Die Mannheimer unter ihnen waren der Mehlhändler Valentin
Streuber, Präsident der Deutsch-Katholischen Gemeinde (später Freireligiöse
Gemeinde), Hauptmann der Bürgerwehr, 1847 von den Mannheimern zum Bürgermeister
gewählt, von der großherzoglichen Regierung abgelehnt und 1849 von den Preußen
erschossen.
Außerdem der Mannheimer Rechtsanwalt Lorenz Brentano,
Mitglied der badischen republikanischen Regierung, später amerikanischer Politiker,
Kongressabgeordneter, Präsident des Stadtrats von Chicago und amerikanischer
Konsul in Dresden; ferner Gustav (von) Struve, Friedrich Hecker, Franz Sigel,
Joseph Fickler und Robert Blum.
Man hat aber auch Männer wie August Bebel, Karl Marx,
Ferdinand Lasalle und Ludwig Frank mit berücksichtigt.
Die
alten Gewannamen Mönchwörth, Im Lohr und Niederfeld wurden ebenfalls zu
Straßennamen.
Ab Juni
1921 baute man zunächst 50 Einfamilienhäuser in der Mönchwörthstraße, 1925
begann man mit dem Bau der Wohnblocks in der Speyerer Str. und am Eingang der
August-Bebel-Str., damals Hecker-Platz. Bis zum Jahr 1930 waren auch
Almenstraße, Streuberstr. und der dazwischen liegende Almenplatz von der
Genossenschaft bebaut.
Exkurs
zur Gartenstadt Genossenschaft:
Diese
feiert dieses Jahr ihr 100jähriges Bestehen. Die Idee kommt aus England.
Der Ideengeber Sir Ebenezer Howard (1850 – 1928) veröffentlichte
1898 sein Buch “Garden Cities of Tomorrow (1898), die Beschreibung einer utopistischen
Stadt in der die Menschen in Harmonie mit der Natur zusammenleben. Dieses Buch
führte zur Gründung der Gartenstadtbewegung. Schon Anfang des 20- Jahrhunderts
wurden einige Gartenstädte in Großbritannien gegründet.
1910 fanden sich in Mannheim einige Frauen und Männer
zusammen, um die Idee der Gartenstadt zu verwirklichen. Der bekannteste unter
ihnen: war der Mannheimer Rechtsanwalt und Reichstagsabgeordnete Ludwig
Frank(1874-1914). Auch Dr. Carl Reuther gehört zu den Gründungsmitgliedern.
Kirchengemeinden
Ich erinnere mich als ehemaliger Ministrant noch sehr gut
daran, wie Pfarrer Eugen Speck uns dort empfing. 1944 brannte dann auch
die Markuskirche völlig aus.
Nach dem Krieg organisierte die Markusgemeinde aus
amerikanischen Spenden eine Speisung für die Jugendlichen. Das war damals eine
ganz wichtige Sache. Die kathol. Jugend wurden unter Pfarrer Lutz eingeladen
und wir durften mit unseren Essgeschirren ebenfalls anrücken und bekamen unser
Essen.
Mit den entstehenden Kirchengemeinden entstand auch
Zusammengehörigkeitsgefühl auf dem Almenhof. Dazu haben Kirchenchor und
Jugendgruppen beigetragen.
Die Geschichte der evang. Markusgemeinde ist
beispielhaft für diese
schwere Zeit.
Zunächst mussten die ev. Almenhöfer noch den weiten Weg zur Neckarauer Matthäuskirche zurücklegen. Aber schon 1931 wurde in der Speyerer Str. ein Gemeindehaus mit Kindergarten gebaut, in dem auch Gottesdienste gefeiert werden konnten. Seelsorger waren nacheinander die Pfarrvikare Helmut Müller und Waldemar Müller, zwei Brüder, die beide im 2.Weltkrieg gefallen sind.
Am 1.April 1938 wurde die Markuskirche eingeweiht;
gleichzeitig wurde Pfarrer Eugen Speck eingeführt. Architekt Dr. Schmechel, der
Planer des Almenhofes, war auch
der Erbauer der Markuskirche. Ein schöner, neuromanischer Bau. Eisen durfte für
die Dachkonstruktion nicht verwendet werden. Es wurde für die Rüstung benötigt.
Oberkirchenrat Bender, der spätere Landesbischof Julius
Bender, fand bei der Grundsteinlegung mutige Worte. Er sah im Bau der Kirche
einen Akt des Bekenntnisses in einer Zeit, in der viele sagten, die Zeit der
christlichen Kirchen sei abgelaufen.
Der Almenhof hatte nun endlich eine sichtbare Kirche, die
auch das äußere Bild eines selbständigen Stadtteils prägte. Allerdings wurde
auch die Markuskirche mehrmals von Bomben getroffen und brannte 1944 völlig
aus. Was aber immer stehen blieb, war der weithin sichtbare Turm der
Markuskirche, der quasi ein Wahrzeichen für den Almenhof wurde. Dr. Schmechel hat auch die Wiederherstellung
von Kirche und Kirchturm geleitet.
Die katholische Gemeinde
Nun hatte die kath. Kirchengemeinde Neckarau ein großes
Grundstück bei der Almensiedlung. Es ist das Gelände, auf dem die beiden
Klinkerhäuser der Karl Blindstr., das Kinderheim St. Anton, die Räume der
ökumenischen Sozialstation und die Maria-Hilf-Kirche stehen. Von diesem Gelände aus
zieht die Achse des Almenhofes über die Bunker zum 48er Platz bis zur
Steubenstr. Um diese Achse ordnet sich die Siedlung fast symmetrisch an.
Die Einsicht, dass auf dem Almenhof eine eigene
Pfarrgemeinde entstehen musste, bewog den Neckarauer Stadtpfarrer Julius
Berberich zum Bau der beiden Gemeindehäuser und zur Bereitstellung des Geländes
für die künftige Kirche.
Am 3. November 1929 versammelte sich die katholische
Almenhofgemeinde erstmals zur Einweihung der St.-Pauls-Kapelle. St.Paul
deshalb, weil Paulus gut zu den Freiheitshelden der Almenhöfer Straßennamen
passte. Fronleichnamsprozession vor dem Krieg noch gemeinsam mit Neckarau.
Pfarrkurat Carl Baur beschreibt das beeindruckende Bild, als die Almenhofgemeinde
mit Ministranten, Kreuz und Fahnen durch das noch unbebaute Land, durch Wiesen
und Gärten nach Neckarau zieht. So geschah es bis 1936. Ab 1937 waren die
Fronleichnamsprozessionen verboten. Vorher schon wurde bei der Ortsgruppe der
NSDAP in der Streuberstr. notiert, wer an den Prozessionen teilnahm. Beamte z.B.
wurden unter Druck gesetzt.
Stadtpfarrer Carl Baur war eine
über den Almenhof hinaus bekannte Persönlichkeit. Auch der Kirchenchor unter
Leitung von Hauptlehrer Franz Berger war über den Almenhof hinaus bekannt.
Zwischen November 1934 und Januar 1939 gestalten Pfarrkurat Carl Baur und der
Kirchenchor von St.Paul sieben kath. Morgenfeiern des Reichssenders Stuttgart.
In der für die Kirche immer schwerer werdenden Zeit werden seine
Rundfunkansprachen dankbar aufgenommen. Er erhält zahlreiche Briefe aus allen
Teilen Deutschlands.
Carl Baur war in Mannheim Standortpfarrer der Wehrmacht. Dieses Amt brachte ihm viele zusätzliche und schwere Aufgaben.
Im August 1942 wechselte Carl
Baur nach Hechingen. Nachfolger wurde Josef Spintzik. Er war Pfarrkurat bis
Sommer 1946.
Kurat und Schwestern fanden
nach der Zerstörung ihrer Wohnungen Unterkunft bei katholischen Familien.
Solidarität und Hilfsbereitschaft unter den Gemeindemitgliedern waren in jener
Zeit ungewöhnlich groß. Unermüdlich bemühten sie sich, Brände zu löschen und
Hausrat aus brennenden Häusern zu bergen.
Neben der Einsatzbereitschaft
des Kuraten müssen Mut und Leistung der beiden Hegner Schwestern Felicissima
und Marquart hervorgehoben werden, die trotz ihres ihres hohen Alters in den
Bombennächten ausharrten und den Kranken der Gemeinde beistanden.
Zu der Not der Bombardierungen
kam die Bedrohung durch die nationalsozialistischen Machthaber. Pfarrkurat
Spintzik wurde wegen seiner Jugendarbeit bei der Gestapo vorgeladen, wo man ihm
KZ-Haft androhte. Jugendgruppen wurden ab 1936 völlig verboten, existierten
aber illegal weiter.
Hausbau um den 48er-Platz
Nach der Wirtschaftskrise ging es mit dem Aufbau des
Almenhofes voran. Der Giessen wurde zugeschüttet, die zum Sportplatz führenden Straßen
wurden mit privaten Häusern bebaut, ebenso die Brentano- und die
Franz-Sigel-Str., die nördliche Seite der Niederfeldstr. Da werden oft die Jahre 1934, 1935 und 1936
als Baujahre genannt.
Zu Hause ging das Leben im Großen und Ganzen
noch seinen gewohnten Gang. 1939 und 1940 fielen einzelne Bomben auf Mannheim.
Oberbürgermeister Renninger hatte früh mit dem Bau der Luftschutzbunker begonnen. Mannheim hätte ohne
die Bunker ein Vielfaches an Todesopfern zu beklagen gehabt.
Wo jetzt die Bunker stehen, war Wildnis, Erdlöcher,
Büsche, Für die Buben ideal für Indianerspiele.
Dann wurden die beiden Bunker gebaut. Dabei waren frz. Kriegsgefangene
beteiligt, die auch in allen Wohnhäusern Luftschutzkeller einbauen mussten.
Die ersten wirklich schweren
Nachtangriffe der Royal Air Force erfolgten 9./10. August 1943 und
5./6. September 1943. Über den letzteren, den 58. Angriff auf Mannheim, gibt es
einen Lehrfilm der Royal Air Force, der den britischen
Flugzeugbesatzungen vorgespielt wurde.
Dabei bestanden die Bunker
erstmals ihre Bewährungsprobe. Die Zerstörungen im Almenhof, Lindenhof und
Neckarau waren verheerend. Im Bunker kam niemand körperlich zu Schaden. Wohl
aber in den Luftschutzkellern, denn es gab doch noch viele Menschen, die in den
Öffentlichen Schutzräumen oder im eigenen Keller geblieben waren. Die
Neckarauer Opfer liegen auf dem Gräberfeld im Neckarauer Friedhof.
Bei späteren Angriffen wurden
auch zahlreiche Flaksoldaten und Luftwaffenhelfer getötet. Verletzte
Luftwaffenhelfer brachte man in den Bunker. Die Flakstellung mit vier 8.8
Geschützen und Scheinwerfern befand sich auf dem Feld südlich der heutigen
Feldbergstr.
Ein einschneidendes Datum war
der 17. März 1945, als General Eisenhower per Rundfunk und mit vielen
Flugblättern die Bevölkerung Frankfurts und Mannheim-Ludwigshafens zum
Verlassen der Städte aufrief und ein erbarmungsloses Bombardement ankündigte.
Die „Blockwarte“ mussten die Leute in ihrem „Block“ informieren und zum
Verlassen Mannheims auffordern, soweit diese nicht eine kriegswichtige
Tätigkeit ausübten. Ein riesiger Exodus setzte sich in Bewegung. Meine
Großeltern und Tanten, die noch in Mannheim waren, schoben ihre vollbepackten
Räder durch das Neckartal zu ihren Odenwälder Verwandten. Mannheim hatte nur
noch eine geringe Bevölkerung. Das angekündigte große Bombardement blieb dann
aber aus.
Mannheim wurde dann bereits
am 29. März 1945 ohne große Kampfhandlungen von Einheiten der 7.amerikanischen
Armee besetzt, die am 26.März bei Worms den Rhein überschritten hatten.
Nachkriegszeit
Die Almenhöfer, die noch
eine Unterkunft in ihrem Haus oder im Keller ihres Hauses hatten, kehrten im
April und Mai 1945 in den Almenhof zurück.
Amerikanische Truppen, die
aus Bayern zurückkamen, nahmen zeitweise Quartier im Almenhof, so dass die
Menschen wieder zusammenrücken mussten.
Die beiden Bunker wurden
beschlagnahmt und weiträumig mit einem Stacheldrahtzaun umgeben. Ein Kriegsgefangenenlager
für deutsche Kriegsgefangene wurde in den Bunkern eingerichtet. Die Bewacher
sprachen spanisch. Es war eine Einheit aus Puerto Rico, die in Neckarau ihr
Quartier hatte.
Die Kriegsgefangenen waren
vergleichsweise gut dran. Sie arbeiteten im amerikanischen Verpflegungslager im
Fahrlach, mussten also nicht hungern. Mehr noch, bei ihrem Marsch durch den
Almenhof, blieb auch die eine oder andere Konservendose bei der Zivilbevölkerung
"hängen".
Sonntags war im Bunker Hl.Messe
für die Soldaten. Pfarrkurat Spintzik ging jeweils mit 2 Ministranten in den
Bunker. Die Paramente waren in einem großen Waschkorb. Der Waschkorb war beim
Verlassen der Bunker erheblich schwerer geworden. Die Ministranten hatten zu
schleppen. Das ging solange gut, bis die Amerikaner auf die Idee kamen, den
Waschkorb einmal zu untersuchen. Das führte dazu, dass Herr Spintzik im
Untersuchungsgefängnis eingeliefert wurde. Er wurde freilich bald wieder
freigelassen, wohl, da man wusste, dass die Lebensmittel an hungernde
Gemeindemitglieder weiter gegeben wurden und nicht für den Schwarzhandel
bestimmt waren.
Zwischen der
Almenhofbevölkerung und den Kriegsgefangenen herrschte ein herzliches
Verhältnis durch den Stacheldraht hindurch. Abendliche Konzerte der deutschen
Kriegsgefangenen für die Bevölkerung, wobei Orchester und Publikum durch
Stacheldraht und amerikanische Wachtposten getrennt waren, waren Lichtblicke in
dem düsteren Jahr 1945. Bei der Beschaffung der Musikinstrumente hat die
Bevölkerung fleißig mitgeholfen.
Caritasheim in den Bunkern
Nach der Schließung des
Kriegsgefangenenlagers richtete die Caritas unter Franz Völker eine
Notunterkunft für heimatlose Jugendliche ein. Das waren vorwiegend Flüchtlinge
aus dem Osten.
Zwischen
den Bunkern befand sich eine Baracke, die wohl als Küche und als Speiseraum
diente.
1947 wurde die Notunterkunft
durch die Salesianer übernommen.
Prof.
Norbert Fritz, 2010